Das Internet und sein Mensch

21Einleitung

Im Internet kommen Menschen aus aller Welt zusammen. Das einzige, was sie gemeinsam haben, ist der Anschluss. Plattformen wie Facebook, YouTube und DeviantArt sind dazu da, seine Interessen zu verfolgen, Talente zu zeigen oder sogar sein Leben öffentlich zu machen. Menschen vom anderen Ende der Welt finden sich und können Interessen gemeinsam verfolgen. Doch auch Kriminalität verbreitet sich, nicht nur im sogenannten „Deep Web“. Kulturelles Gut wird auch verbreitet.

Das Internet beeinflusst unser Denken, je nachdem, was wir sehen.

 

Extremfälle des Gebrauchs

Wie bei vielen Sachen gibt es Menschen, die eine Sucht entwickeln. Besonders in Asien zeichnet sich ein Phänomen ab. Durch Onlinespiele, die gezielt Spieler in die Sucht ziehen, haben hunderte Personen ihre Arbeit, Familie und ihren ganzen Alltag aufgegeben. Solche Menschen leben oft vom Geld ihrer Eltern und haben keine Ausbildung oder Schule abgeschlossen. Man sagt, dass ein grosser Teil der Suchterkrankten im Teenageralter zu spielen beginnt. Betroffene erzählen, dass sie wegen dem Spielen in der Nacht am nächsten Tag nicht mehr rechtzeitig in die Schule gehen können. So kann es zu Verweisen oder eigenständigem Abbruch der schulischen Ausbildung führen. Die sozialen Kontakte können nicht mehr gepflegt werden, doch die Interaktion bleibt – über das Internet mit anderen Spielern. Das Leben derer besteht nur noch aus dem Spiel und Schlaf.

https://www.youtube.com/watch?v=Yq0zBXN1o2A

https://www.youtube.com/watch?v=jb22Gd487nc

(Quellen: http://matome.naver.jp/odai/2133656133134123801, http://blog.livedoor.jp/nwknews/archives/4816539.html)

http://fknews-2ch.net/archives/12510873.html

 

Globalisierung und das Deep Web

Durch die weltweite Verbindung kommen die verschiedensten Menschen zusammen. Ihre einzige Gemeinsamkeit: Der Zugang zum Netz. Was nicht zwingend negativ ist. Über spezialisierte Plattformen wie DeviantArt für künstlerisch Interessierte kann man viel lernen und entdecken. Doch es existieren auch unspezifische Webseiten wie Reddit oder Facebook. Diese haben ihren Weg in den Alltag vieler Millionen Menschen gefunden. Auf Reddit oder YouTube werden die aktuellsten Informationen und Nachrichten aus aller Welt verbreitet. Da wir in einer Sensationsgesellschaft leben, kommen und gehen Hypes, und jedes Mal geht die Masse mit, nur, um sich wenige Tage später dem nächsten grossen Thema zuzuwenden.

 

Doch nicht nur Themen können Bekanntheit erlangen. Im Jahr 2015 verbreitete sich die Geschichte von einer Studentin, die mit einem Barbie-Auto zur Schule fuhr. Die Frau schien sich über ihre Berühmtheit zu freuen, auch wenn sie nur Tage später wieder komplett in die Vergessenheit geraten war. „15 Minutes of fame“, wie der Begriff dafür ist, ist entstanden durch die Sensationsgesellschaft, in der das Internet der Springbrunnen der unnötigen Neuigkeiten ist. Menschen tendieren allgemein dazu, sich zu wichtig zu nehmen. Wenn man durch etwas Lächerliches so eine Berühmtheit werden kann, gibt es natürlich Leute, die sich das wünschen. Kontroverse Inhalte sind kein langlebiger Brennstoff für die Masse. Im Endeffekt hat man nichts Grosses oder Bedeutendes vollbracht, es hält nur an, bis die „15 Minuten“ des nächsten anfangen.

 

Natürlich kann dieses System auch Gutes bringen. Menschen rufen zu Spenden auf, um Schwererkrankten zu helfen, durch das virtuelle Unterschreiben auf Change.org kann ein Mordfall aus den 80ern (Quelle) noch geklärt werden. Wenn die Nutzer zusammen wichtige Informationen weitergeben und zusammen eine Aktion starten, können sie Leben beeinflussen und sogar die globalisierte Kultur verändern. Und das alles, ohne sich gegenseitig zu kennen. Diese Masse von Menschen aufzutreiben, wäre ohne das Internet niemals möglich. Der arabische Frühling ist ein gutes Beispiel dafür, was das Internet bewirken kann. Die Reihe von Demonstrationen, die in Ägypten, Algerien, Bahrain und anderen arabischen Staaten stattfanden, war nur wegen dem Internet möglich. Es verbreitete die Nachricht über Mohamed Bouazizi, der sich aus Protest gegen die Regierung vom damaligen Staatsoberhaupt Zine el-Abidine Ben Ali selbst anzündete, innerhalb von kurzer Zeit, und Menschen international zum Protestieren anregte. (Quelle)

 

Auch, wenn es um Kriminalität geht, ist dies nicht anders.

 

Das sogenannte Deep Web soll eine 550-mal grössere Datenmenge haben als das Surface Web, in dem man sich gerade befindet, wenn man diese Seite liest.

 

Webseiten im Deep Web kann man nicht auffinden durch eine einfache Google-Suche. Ob es auch das tiefere Mariana Web gibt, ist umstritten.

 

Anonym miteinander zu kommnizieren, ohne auch nur das Haus verlassen oder eine Telefonnummer bekanntzugeben, ist sehr verlockend für Kriminelle. Es gibt Angebote von tausenden Drogenarten bis zu Auftragsmorden. Was für viele verstörend tönt, ist im Deep Web Alltag. (Quelle)

 

https://www.youtube.com/watch?v=mHip7GR6Tp8

Fazit

 

Wenn man das Internet vorsichtig nutzt und sich nicht von irgendwelchen Hypes mitreissen lässt, ist das Internet ein gutes Mittel, seine Horizonte zu erweitern und Neues zu lernen. Im Surface Web ist man relativ sicher, wenn man möglichst wenig von sich preisgibt. Es geht um den Umgang, denn vieles ist risikoreich, wenn man sich im Internet bewegt. Ohne das Internet wären all die berühmten Musiker aus Amerika unbekannt für die Leute in Europa und Asien. Wenn etwas ins Netz gestellt wird, kann es jeder mit einer Verbindung sehen, was zu einem gewissen Masse beängstigend ist. Handel wird vorangetrieben. Viele Menschen haben versucht, mit dem Internet grosse Geschäfte zu machen, doch nur wenige haben es erreicht, was auch im Leben neben dem Internet so ist. Menschen verhalten sich anders, wenn sie anonym sind, also sind die Hemmschwellen niedriger hinter dem Bildschirm. Dessen sollte man sich bewusst sein. Das Internet ist das effektivste Mittel, um Informationen und anderes zu verbreiten. Es ist weniger ein Brief, den man versendet. Vielmehr ist es ein Schild, das man aufstellt und das jeder sehen kann.

2 Gedanken zu „Das Internet und sein Mensch

  1. Dein Artikel hat mich sehr interessiert und auch erstaunt. Dass dies ein weit
    verbreitetes Problem ist wusste ich schon, habe aber viel neues dazu gelernt. Welche Länder sind dann genau betroffen in Asien?

    • Danke für deinen Kommentar, hat mich gefreut 🙂
      In China ist ein Game gestorben, nachdem er 19 Stunden am stück WoW gespielt hat. Durchblutungsprobleme, weil re nur gesseen ist für so lange. Aber das Problem ist in in ganz Asien, ausgenommen in Nordkorea, wo es keinen Internetanschluss gibt.

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