Neurofeedback bei AD(H)S

Neurofeedback bei AD(H)S

Was ist Neurofeedback?

Beim Neurofeedback sind Elektroden an bestimmten Stellen des Kopfes des Patienten befestigt. Sie sind am anderen Ende an Messgeräten angeschlossen, welche wiederum mit dem Computer verbunden sind. So gelangen die Gehirnstromkurven in die Messgeräte, und der Computer analysiert sie nach ihren Frequenzanteilen und stellt sie am Computer grafisch dar. So werden Bewusstseinszustände wie z.B. Stress-, Schlaf-, Aufmerksamkeits- oder Entspannungszustand sichtbar und können mittels Training kontrolliert werden.

Neurofeedback bei AD(H)S

 

AD(H)S äussert sich oft in Form von Konzentrationsschwächen und Aufmerksamkeitsmangel. Durch bestimmte Aufgaben am Computer ist es für Patienten möglich, das Verhalten, das sie z.B. beim Lernen blockiert, zu kontrollieren und sich dadurch besser und länger konzentrieren zu können. Das Ziel von Neurofeedback ist es, die Konzentration und Aufmerksamkeit von AD(H)S-Patienten möglichst ohne zusätzliche Einnahme von Medikamenten dauerhaft zu verbessern.

 

Ergebnisse des Neuofeedback bei AD(H)S

 

Verschiedene wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass Neurofeedback sich bei Kindern mit AD(H)S positiv auswirkt. Ganz besonders, wenn sich die Krankheit so äussert, dass sie übermässig unaufmerksam und impulsiv sind. Bei Kindern, die noch dazu hyperaktiv sind, war das Ergebnis nicht ganz so gut. Immerhin wird Neurofeedback aber als einer von mehreren Bausteinen in der AD(H)S-Therapie von medizinischen Experten akzeptiert. Es gibt sogar Einzelfälle, bei denen dank Neurofeedback die Einnahme von Medikamenten ganz überflüssig wird.

 

Vorteile des Neurofeedback

 

  • Bis jetzt wurden keine schädlichen Nebenwirkungen festgestellt.
  • Die Wirksamkeit von Neurofeedback wurde bis jetzt in weltweit 15 Studien nachgewiesen.
  • Kinder mit AD(H)S lernen auf spielerische Weise, über eine gewisse Zeit ihre Aktivitäten zu steuern und zu kontrollieren.
  • Medikamente können durch Neurofeedback manchmal ganz ersetzt werden

Nachteile des Neurofeedback

 

  • Eine Therapiestunde kostet in der Schweiz ca. CHF 150.00 und wird von der Grundversicherung nicht übernommen. Manche Krankenkassen übernehmen die Kosten für Neurofeedback, wenn eine Zusatzversicherung abgeschlossen wurde.
  • Es konnte noch nicht genügend nachgewiesen werden, ob Neurofeedback langfristig wirksam ist. Studien dazu gingen noch nicht über zwei Jahre hinaus.
  • Die gewünschte Wirkung zeigt sich bei Kindern mit AD(H)S erst nach ca. 30 Therapiesitzungen.

Meine Meinung

 

Ich finde, dass Neurofeedback eine gute Therapie ist. Meine persönlichen Erfahrungen waren sehr positiv. Schon nach dem ersten Training fühlte ich mich besser und konzentrationsfähiger. Mit Neurofeedback trainiert man sich an, seine Konzentration zu kontrollieren. Ritalin dagegen ist eine Droge (Amphetamin), die einen in Zaum hält und dem Körper schadet. Daher finde ich das Neurofeedback viel besser, als Chemie zu sich zunehmen, die keine Verbesserung zeigt, sondern wie alle anderen Drogen, einen Zustand bewirkt, der eigentlich nur ein Betrug ist.

 

Quellen:

Neurofeedback: http://de.wikipedia.org/wiki/Neurofeedback

Neurofeedback bei AD(H)S: http://www.elternwissen.com/lerntipps/konzentration-adhs/art/tipp/homoeopathie-akupressur-und-kinesiologie-gegen-adhs.html