Schuljahr 2016/2017

Lagerblog S i L – Tenero

 

Montag, 12.6.

 

 

Wir sind um 8:15 in den Car eingestiegen. Insgesamt sind wir ganze 3 Stunden gefahren. Kurz bevor wir auf die Autobahn fuhren, musste der Busfahrer eine Vollbremse reissen, da er fast einen Pfosten gerammt hatte. Er entschuldigte sich bei uns und die Fahrt verlief danach reibungslos.

 

 

Nachdem wir unser Gepäck auf dem Sportgelände deponiert hatten, nahmen wir das Schiff nach Locarno und dann den Bus nach Ascona. Dort haben wir eine Schatzsuche (Geocache) gemacht und die schnellsten 2 Gruppen bekamen einen Preis. Dieser bestand aus halb zerlaufener Schokolade, da es sehr HEISS war. Anschliessend sind wir zurückgefahren und wir sind dann zu unsern Zelten gekommen und haben sie eingerichtet.

 

 

Im Anschluss haben wir das erste Mal Mannschaftssport ausgeübt: Volleyball und Fussball. Beim Volleyball haben wir die zwei wichtigsten Spielarten gelernt. Das eine ist die Manchette und die andere der Zehn-Finger-Pass. Es war immer noch HEISS. Nach dem Volleyball gingen wir alle im See schwimmen. Das hat uns abgekühlt.

 

 

In der Mensa haben wir anschliessend gegessen, bevor unsere Freizeit begann. Um 22:30 Uhr fing die Nachtruhe an und wir gingen in unsere Zelte.

 

 

 

Dienstag, 13.6.

 

Unser Squash-Erlebnis

 

Eine kleine Gruppe an acht Schülern (Joris, Ilia, Noe, Leandro, Kevin, Jeremy, Thierry und Fabian) hatte am Dienstagmorgen bei Herr Heer die erste spezielle Sportaktivität: Squash.

 

Wir waren sehr gespannt und der Grossteil hatte noch keine Ahnung, wie man Squash spielt.

Nach einer kurzen und interessanten Einführung von Herr Heer waren wir bereit, zu spielen. Der Anfang war ein wenig schwer, da wir noch nicht so das richtige Spielgefühl hatten. Nach einigen Spielen waren alle aufgewärmt und voll dabei.

 

Nach einer kurzen Pause haben wir besprochen, wie man die Punkte zählt und haben danach einige Matches gespielt. Es war teils sehr intensiv und spannend.

 

 

Hier noch ein kurzer Ballwechsel von den Schülern Jeremy Nehmer und Thierry Luther.

Das Niveau dieser Spieler war schon höher als das der anderen Spieler 😉 Sie waren jedenfalls sehr gut dabei und hungrig auf ihre Spielmomente.

 

 

 

Thierry, Jeremy

 

 

Maxitrampolin

 

 

 

Wir haben ein Maxitrampolin aufgestellt. Zuerst wussten wir nicht, wie es aufgestellt wird. Wir mussten viel ausprobieren und alle in der Gruppe mussten mithelfen, sonst hätten wir es nicht geschafft. Nach einer halben Stunde ging es los mit Aufwärmübungen.

Es gab dabei Regeln:

Es durfte nur einer springen und alle anderen sicherten den Springer mit den Händen in der Luft.

Björn zeigte uns tolle Tricks und Saltos.

Auch wir probierten viele lustige Übungen aus.

Die zweite Schülergruppe danach musste alles wieder aufräumen.

Vor allem Matteo und Ruben mussten das Trampolin mit viel Kraft hochheben.

Trotzdem hat es uns gefallen.

 

 

David, Matteo

 

Frisbee-Football

 

 

 

Heute haben wir Frisbee gespielt. Zuerst haben wir ein paar Übungen mit den Frisbees absolviert, um ein Gefühl dafür zu kriegen. Es war wie Rugby, nur mit dem Frisbee und ohne Körperkontakt. Das heisst, man durfte etwa nur rückwärts passen. Eigentlich war es leicht, aber der doofe Wind wollte nicht mitmachen. Wir mussten Hütchen im Tor und auf dem Boden abschiessen. Wie im Rugby bildeten wir 3er-Teams und trainierten die Abwehr von grossen Gegnern. Es war sehr lustig, aber die Hitze machte es sehr anstrengend.

 

 

Julia, Noemi

 

Lacrosse

 

Heute Morgen haben wir das Spiel Lacrosse kennen gelernt. Wir machten zuerst ein paar Übungen, um Pässe zu trainieren und dabei die Distanzen zu erweitern. Nachher haben wir auch das Spiel selber ausprobiert. Dann brauchten wir eine kleine Pause von 10 Minuten, um Energie zu laden. Nachdem haben wir nochmals Lacrosse gespielt.

Die Übungen am Anfang waren streng wegen der Hitze. Wegen ihr war das Spiel am Anfang auch eher unmotiviert, mit der Zeit kam dann aber die Motivation und dann war es recht lustig.

 

 

Leandro

 

Windsurfen

 

 

Heute sind wir das erste Mal auf ein Windsurfbrett gestanden. Eine Frau hat uns gezeigt, wie das Surfbrett funktioniert. Auf einem Modell hat sie uns alles veranschaulicht. Nach einer Zeit packten wir unsere Segel, die uns zugeteilt wurden. Wir gingen ins Wasser und paddelten 30 Meter weiter hinaus, als die Boien des Schwimmbereichs lagen. Ein paar landeten jedoch schnell wieder bei ihnen. Das Gleichgewicht war schnell zu erlernen, aber das Steuern war überhaupt nicht einfach.

 

 

Sarah, Petra

 

 

Kajak

 

Wir haben uns alle auf diesen Tag gefreut und das Warten hat sich gelohnt. Das Erlebnis war einfach super!

 

Glücklicherweise spielte das Wetter heute mit und der See war angenehm warm. Bevor wir ins Wasser gingen, erhielten wir eine kleine Einführung vom Instruktor. Er erklärte uns beispielsweise, wie man sich verhalten sollte wenn das Kanu kippt und welche Tätigkeiten auf dem Wasser zu vermeiden sind.

 

Anfangs fiel das Lenken des Kajaks noch schwer, alle ruderten und kamen nicht vom Fleck, drehten sich hin und her und paddelten im Kreis man Ort und Stelle. Aus dieser Erfahrung lernten wir, dass man immer gleichmässig, also rechts und links im Wasser, rudern muss.

 

Die Aufträge des Instruktors verteilten sich vom „Von Pfosten zu Pfosten rudern“ zu Spielen, welche Kollisionsspiele, Fangball oder so ähnlich lauteten. Das grosse Highlight des Nachmittags war als wir das Kentern übten und dabei ins Wasser springen mussten, um anschliessend wieder aufs Kanu zu klettern. Da fielen viele Schüler mit lustigen Aktionen auf.

 

 

Ruben

 

 

 

Bogenschiessen

 

 

 

Am Anfang gab es zuerst eine nützliche Einleitung, wie man stehen, den Bogen halten und schlussendlich schiessen sollte. Die Schützen hatten Spass oder nervten sich über misslungene Schüsse, bei denen die Pfeile an der Scheibe vorbeiflogen. Eine Stunde vor Ende gab es noch ein Turnier. Es gab verschiedene Teams. Das Lehrerteam war inspiriert vom Film Merida und nannte sich deswegen „Merida 2“. Trotz Armschutz trugen einzelne Schützen blaue Flecken vom abfliegenden Pfeil davon. Trotz tollem Einsatz von allen Teams konnten Björn und David W. vor Manuel und Eris den Sieg erringen. Sie waren selbst am meisten über diesen Sieg überrascht. Das Lehrerteam Merida 2 verlor das Turnier. Die Hitze machte uns allen zu schaffen, aber trotzdem hielten wir durch und schossen Pfeile auf die sicher 25 Meter entfernten Scheiben.

 

Cillian

 

 

Mittwoch, 14.6.

 

 

Ausflug ins Verzascatal

 

 

 

Um zum Verzascatal zu kommen, mussten wir erst 3 1/2 Stunden wandern. Wir wanderten einen Berg entlang. Dabei sahen wir viele Eidechsen. Und in einer kleinen Ortschaft gab es auch 5 Esel. Einer davon war ein Fohlen. Am Ziel angekommen gingen wir in dem erfrischenden Wasser der Verzasca baden. Ein paar machten Kunststücke, andere schwammen einfach. Schlussendlich war es ein toller Tag.
Am Abend wollten wir eigentlich am Seeufer grillieren. Da es aber blitzte, erhielten wir einen mobilen Grill bei unseren Zelten. Ruben, Leandro und Jeremy übernahmen sofort die Initiative und waren unsere Grillmeister.

 

Mit wieviel Einsatz hier gearbeitet wurde, zeigt das Video:

 

 

 

Manuel, Joris

 

 

 

Donnerstag, 15.6.

 

Squash

 

 

Heute haben wir zum zweiten Mal Squash gespielt. Dabei ist mir aufgefallen, dass dieser Sport anstrengend und auch kompliziert ist. Das Spiel läuft intensiv und schnell ab. Man muss sich dabei gut konzentrieren. Dann kann man mit taktischen Mitteln sehr einfach gewinnen.
Leider habe ich mehrmals gegen erfahrene Spieler gespielt und deshalb auch verloren, aber nur knapp.

 

Hier noch ein Video von einem Ballwechsel von mir mit Fabian:

 

 

 

Oliver

 

 

 

Kin-Ball

 

 

Heute haben wir das Spiel Kin-Ball ausprobiert. Bei diesem Spiel gibt es hat einen grossen mit Luft gefüllten Ball. Wir mussten den Ball auffangen, bevor er den Boden berührte und ihn ständig in der Luft halten. Es war aber schwierig, wenn man zu Beginn eines Spielzuges alleine den Ball fangen musste. Dann musste man den Ball als Mannschaft halten, das heisst zweit hielten ihn und der dritte schlug den Ball wieder ab. Das Spiel wird von drei Mannschaften gespielt, die gleichzeitig gegeneinander antreten. Bei jedem Abschlag ruft man „Omnikin“ und den Namen des Teams, das dann sofort reagieren und den Ball auffangen muss.
Am Anfang hatten wir Spass, gegen den Schluss, als die Hitze immer grösser wurde, war es uns nicht mehr so angenehm.

 

Abschlag in Zeitlupe:

 

 

Dean

 

Frisbee-Football

 

 

 

 

Hier eine Stilstudie in Zeitlupe:

 

 

 

 

Trampolin

 

Heute waren wir auf dem Maxitramp. Es war sehr cool, Björns Tricks anzuschauen. Björn hat es geschafft einen Backflip zu machen und gleichzeitig hat er zwemal ein Springseil um sich geschwungen.

 

Noé

 

 

Diesmal ein Video von Björns Künsten im Zeitraffer:

 

 

Abenteuer Kajak

Am Nachmittag waren wir vorne am See und fuhren mit den Kajak hinaus. Zuerst erhielten wir eine Einführung, wie man das Paddel benützt und wie man einsteigt. Dann ging es los. Wir folgten immer dem Führer, der uns verschiedene Dinge zeigte, vor allem, wie man das Paddel noch geschickter einsetzt. Besonders cool war, als wir uns alle in einer Reihe aufstellten und dann über die Boote rennen konnten. Nicht so nice war, dass es in der Gruppe noch einen Streit gab. Bei dieser wunderschönen Ausfahrt passierte aber noch etwas: Zwei von uns kippten um und landeten im Wasser. Es war anstrengend wieder hinauf und hinein ins Kajak zu kommen, weil man mühsam vom Rumpf zum Sitz robben musste.

 

Lea, Malena

 

 

Bogenschiessen

Heute konnten wir das Bogenschiessen austesten. Das hatte ich noch nie gemacht und ich muss sagen, dass es nicht so einfach ist, wie gedacht. Wir bekamen alle einen Arm- und Fingerschutz und einen Bogen, der auf die einzelnen Personen angepasst wurde. Dann haben wir mit einer kurzen Entfernung zur Zielscheiben angefangen. Später haben wir die Distanz vergrössert, damit es schwerer wurde. Am Schluss wusste jeder, wie man mit einem Bogen umgeht. Ich fand es spannend, weil alles für mich neu war.

 

Enrico

 

 

Freitag, 16.6.

 

 

 

Heute war Abschlusstag und da hiess es: packen und Zelte aufräumen. Sportlich stand ein Abschlussturnier in den Mannschaftssportarten auf dem Programm. Noch einmal wurde der Volleyball in die Finger und auf die Unterarme sowie der Fussball auf den Aussen- und Innenrist genommen. Wer mochte, konnte nochmals in den See und sich abkühlen, was angesichts der über 30 Grad, auf die das Thermometer bereits wieder gestiegen war, von vielen gerne getan wurde. Nach dem Mittagessen galt es, sich mit Koffer und Trottinett auf den Parkplatz vor dem Campo sportivo Tenero zu begeben und den Car für die Rückreise zu besteigen. Die Fahrt dauerte dann etwas länger als angenommen, da vor dem Südportal des Gotthardtunnels eine Stunde Stau herrschte und unser Buschauffeur auf die Route über den Gotthardpass auswich. An landschaftlichen Ausblicken hatte unsere Rückfahrt so auf jeden Fall gewonnen. Viertel nach sechs standen wir dann vor der S i L, womit unser Lager sein Ende fand. Ziemlich erschöpft, aber grundsätzlich zufrieden, mit dem einen und anderen Pflaster oder blauen Fleck versehen und natürlich viel SPORTLICHER, sind wir zurückgekehrt.

 

Es waren fünf intensive Tage mit spannenden Einblicken in verschiedenste Sportarten und vielen ebenso interessanten Momenten, in welchen wir Lehrpersonen die Kinder und Jugendlichen von einer anderen Seite als während dem Schulalltag kennen lernen konnten.

Hier gilt der Dank allen Schülerinnen und Schülern, die sich bei den Sportaktivitäten und für das gemeinschaftliche Lagerleben eingesetzt haben, sowie dem Leiterteam, das sich unkompliziert und hilfsbereit um alle Belange, die ein solches Sportlager mit sich führt, gekümmert hat.

 

 

M. Heer